Die Stadt Köln plant eine Station für Rettungshubschrauber auf dem Kalkberg. Ab 2014 sollen von dort zwei Rettungshubschrauber zu ihren Einsätzen starten und, nachdem sie die Patienten in einer der drei Kölner Kliniken mit Landeplätzen geflogen haben, wieder landen. Dagegen regt sich Widerstand. Der Kalkberg soll kein bloßer Landeplatz werden, die Helikopter sollen dort auch betankt und auf den nächsten Einsatz vorbereitet werden. Dazu sind umfangreiche Umbaumaßnahmen erforderlich: Auf dem Kalkberg sollen Hangars und Sozialräume für die Piloten entstehen, außerdem eine große Zufahrtsstraße. Gegen das Projekt hat sich die “Bürgerinitiative Kalkberg” formiert. Sie beklagt, dass die Stadt die Rettungshubschrauberstation in die Mitte von drei Wohngebieten setzen will. Die Bürger in Kalk, Buchforst und der Deutzer Stegerwaldsiedlung seien schon jetzt lärmgeplagt genug. In einem Umkreis von einem Kilometer seien 25.000 Menschen betroffen. Die Bürgerinitiative fordert, dass die Hubschrauber in einem weniger dicht bewohnten Stadtviertel stationiert werden. Geht es nach ihnen, soll der Kalkberg in ein Naherholungsgebiet umgewandelt werden. Für die Stadt ist die Station auf dem Kalkberg “alternativlos”. Man habe 40 mögliche Standorte geprüft, der Kalkberg sei der einzige ohne Ko-Kriterium, etwa Hochwassergefahr oder Hindernisse beim An- und Abflug, sagt Professor Alex Lechleuthner vom Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr der Fachhochschule Köln. Der Baubeginn steht kurz bevor, aber die Bürgerinitiative will am Sonntag, 2. September 2012, noch einmal auf dem Buchforster Stadtteilfest mit einem Infostand gegen das Projekt mobil machen. Die Feuerwehr will das Fest ebenfalls nutzen, um ihre Pläne zu verteidigen. Wir zeigen Ihnen, wieviele Menschen wo vom Lärm einer neuen Helikopterstation betroffen wären.
Gegen das Projekt hat sich die “Bürgerinitiative Kalkberg” formiert. Sie beklagt, dass die Stadt die Rettungshubschrauberstation in die Mitte von drei Wohngebieten setzen will. Die Bürger in Kalk, Buchforst und der Deutzer Stegerwaldsiedlung seien schon jetzt lärmgeplagt genug. In einem Umkreis von einem Kilometer seien 25.000 Menschen betroffen. Die Bürgerinitiative fordert, dass die Hubschrauber in einem weniger dicht bewohnten Stadtviertel stationiert werden. Geht es nach ihnen, soll der Kalkberg in ein Naherholungsgebiet umgewandelt werden. Für die Stadt ist die Station auf dem Kalkberg “alternativlos”. Man habe 40 mögliche Standorte geprüft, der Kalkberg sei der einzige ohne Ko-Kriterium, etwa Hochwassergefahr oder Hindernisse beim An- und Abflug, sagt Professor Alex Lechleuthner vom Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr der Fachhochschule Köln.

Der Baubeginn steht kurz bevor, aber die Bürgerinitiative will am Sonntag, 2. September 2012, noch einmal auf dem Buchforster Stadtteilfest mit einem Infostand gegen das Projekt mobil machen. Die Feuerwehr will das Fest ebenfalls nutzen, um ihre Pläne zu verteidigen. Wir zeigen Ihnen, wieviele Menschen wo vom Lärm einer neuen Helikopterstation betroffen wären.



Bei uns können Sie vom Kalkberg aus auch einen virtuellen Rundflug über Köln machen und sehen, wo von 2007 bis 2010 die meisten Helikoptereinsätze geflogen wurden. An den grün markierten Stellen fand in diesem Zeitraum ein Einsatz, an den gelb markierten fanden zwei, an den rot markierten Stellen mehr als zwei Rettungseinsätze statt. Foto: Feuerwehr Köln Autoren: Philipp Offenberg