Sie sind Stipendiaten der Journalisten-Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung (JONA), bis auf zwei Ausnahmen nicht aus Köln und ganz sicher sind sie keine Zahlen-Junkies: Trotzdem haben sich 14 junge Journalisten im August 2012 auf der Schäl Sick getummelt und zehn Tage lang Daten gecheckt, Zahlen visualisiert und Menschen portraitiert (och wat för et Hätz). So ist unter Anleitung des Trainerduos Astrid Csuraji und Marco Maas, unterstützt von Marcus Schoft und Philipp Sümmermann als web-affinen Seminarassistenten, Schäl Klick entstanden -- ein erstes Beispiel für Datenjournalismus in der journalistischen Ausbildungspraxis. Was in der Redaktion besonders viele "Ohs" und "Ahs" ausgelöst hat? Gephi. Damit haben wir unsere Facebook-Kontakte visualisiert. Und was sagt das aus? "Funky stuff!"    

Theresa Authaler, 27

Einer hilft mir immer aus der Patsche.


Dorothee Barsch, 24

Anscheinend führe ich ein Doppelleben. Da muss wohl noch genetzwerkt werden.


Karin Geupel, 24

Altes Leben neues Leben: Vielleicht sollte ich das Vernetzen meiner zwei Leben vorantreiben.


Martin Herzer, 25

Offenbar besteht mein Leben aus einem Fisch, zwei Quallen, einer Gießkannenbrause, einem Fallschirm und einer Fledermaus.


Julian Kuper, 24

Das Resultat professioneller Freundesverwaltung... Okay, ist eigentlich reiner Zufall.


Marie Löwenstein, 24

Ein Wollknäuel. Was das über mich sagt? Keine Ahnung. Aber sieht doch schick aus.


Anastassia Offenberg, 28

Gutes Netzwerken bedeutet auch Kontakte teilen. Deswegen sind meine Freunde untereinander bestens vernetzt.


Philipp Offenberg, 25

Wer sich darin verwickelt, kommt nicht mehr raus.


Marc Patzwald, 23

Der Trick ist, seine Freunde einander nicht vorzustellen.


Selina Rust, 24

Faszinierend, dass es Schlüsselpersonen gibt, die einzelne Knäuel miteinander verbinden. So stehen alle Lebensereignisse in Verbindung miteinander.


Sonja Salzburger, 23

Netter Überblick über meine kleinen Parallelwelten.


Christina Schmitt, 23

Nicht jeder große Punkt in meinem Netzwerk spielt auch eine große Rolle in meinem Leben.


Stefanie Starke, 23

Jeder Lebensabschnitt ist mit seinen Menschen ein Knoten. So hab ich das noch nie gesehen.


Sina Zimmermann, 25

Ich bin dann mal weg. Ab in meine persönliche Freunde-Cloud.



Marcus Schoft, 23

Big Brother is watching me? Meinetwegen. Wenn ihm das was sagt... .


Philipp Sümmermann, 23

Et jitt Saache, do jläuvs et nit.


Astrid Csuraji, 35

Sieht aus wie eine frei fliegende Pflanze. Wusste gar nicht, dass mein Netzwerk so aussieht, wie ich mich fühle.


Marco Maas, 35

Ich kenne JEDEN meiner 651 Freunde persönlich und kann mich jederzeit auf sie verlassen.



Statt eines Gruppenbilds mit übermüdeten Nachtarbeitern gibt es hier ein Filmchen aus der Redaktion. Mit Schwenk über die Augenringe: Alle Fotos: Marcus Schoft